PowerMii versteht partizipative Forschung als gemeinsamen Lernprozess. Mädchen mit Migrationshintergrund werden dabei nicht nur als Zielgruppe, sondern als aktive Mitforscherinnen verstanden. Sie bringen ihre Perspektiven, Erfahrungen und Fragen in den Forschungsprozess ein und gestalten so neues Wissen über Bildung, Teilhabe und Empowerment im ländlichen Raum.
Zentral ist die Biografiearbeit: Durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Bildungs- und Lebensgeschichte entwickeln die Schülerinnen ein Verständnis ihrer individuellen Handlungsspielräume und stärken ihre Selbstwahrnehmung.
Die Reallaborreihen ergänzen diesen Ansatz. Hier kooperieren Forschende, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen, um die Erfahrungen aus den Empowerment-Forschungsgruppen wissenschaftlich auszuwerten, weiterzuentwickeln und langfristig in die Bildungsarbeit zu integrieren.